APOA2 kodiert für Apolipoprotein A-II, ein Bestandteil von HDL-Cholesterin. Die Forschung zu APOA2 und den Wechseljahren ist jedoch sehr begrenzt. Es gibt keine starke Evidenz aus Humanstudien, die eine direkte Rolle von APOA2-Varianten für den Menopausenzeitpunkt oder typische Beschwerden wie Hitzewallungen belegt. Einige GWAS-Assoziationen zu Lipidprofilen wurden berichtet, aber diese sind nicht spezifisch für die Menopause. Die Wechseljahre werden primär durch hormonelle Veränderungen (Östrogenabfall) gesteuert, nicht durch einzelne Gene wie APOA2. Genetische Tests, die APOA2 im Kontext der Menopause bewerben, sind daher als marketinggetrieben und ohne klinische Validierung einzuordnen. Evidenzgrad: unklar. Caveat: Lifestyle-Faktoren und Hormonstatus haben einen weitaus größeren Einfluss als APOA2.
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