was tun bei einer allergischen reaktion — welche Ursachen gibt es?
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TIKKI Wissensantwort
Bei einer allergischen Reaktion ist das Wichtigste, die Symptome zu erkennen und entsprechend zu handeln. Leichte Reaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Niesen) können mit Antihistaminika (z. B. Cetirizin) behandelt werden. Bei schweren Reaktionen wie Atemnot, Schwellungen im Gesicht oder Kreislaufproblemen (Anaphylaxie) muss sofort ein Notarzt gerufen und ggf. Adrenalin (z. B. EpiPen) eingesetzt werden. Ursachen sind meist harmlose Stoffe (Allergene) wie Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Insektengifte, Nahrungsmittel (Nüsse, Milch, Ei, Weizen) oder Medikamente (z. B. Penicillin, ASS). Genetische Faktoren spielen eine Rolle: So können Varianten in Genen wie FCER1A (IgE-Rezeptor) oder HLA-Typen das Allergierisiko beeinflussen. Ein Gentest wie MyBody‐X kann Hinweise auf Veranlagungen geben, ersetzt aber keine ärztliche Allergiediagnostik (Pricktest, IgE-Bestimmung). Bei Medikamentenallergien sind CYP-Polymorphismen (z. B. CYP2D6) relevant, aber ein Consumer-Test allein reicht nicht für eine Dosisanpassung. Cave: Bei Verdacht auf Anaphylaxie immer Notarzt rufen – nicht auf Testergebnisse warten.
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