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Evidenz-Check: Menopause Check im Kontext von Fruchtbarkeit

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Evidenz-Check: Menopause Check im Kontext von Fruchtbarkeit

Ein Menopause-Check im Kontext von Fruchtbarkeit umfasst meist Hormonanalysen (AMH, FSH, Östradiol) und ggf. genetische Tests auf Varianten, die das Menopausealter beeinflussen (z. B. MCM8, BRAC1). Die Evidenz ist differenziert zu betrachten: AMH ist ein guter Marker für die ovarielle Reserve, aber kein präziser Prädiktor für den Zeitpunkt der Menopause oder die aktuelle Fruchtbarkeit. FSH steigt erst spät im Verlauf an. Genetische Tests können Hinweise auf eine frühe Menopause geben, sind aber für die individuelle Familienplanung nicht ausreichend validiert. Viele kommerzielle Tests kombinieren diese Werte mit Algorithmen, deren klinischer Nutzen oft nicht belegt ist. Wichtig: Ein normaler AMH-Wert schließt eine eingeschränkte Fruchtbarkeit nicht aus, und ein niedriger Wert bedeutet nicht zwangsläufig Unfruchtbarkeit. Die beste Evidenz liegt für die Hormonbestimmung bei Kinderwunsch vor (AMH, FSH), jedoch immer in Kombination mit Alter und Zyklus. DNA-basierte „Menopause-Checks“ sind derzeit als Lifestyle-Produkt einzustufen, nicht als medizinische Diagnostik. Eine ärztliche Beratung ist vor Entscheidungen zur Familienplanung unerlässlich.

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