Bei Skincare-DNA-Tests (z. B. für Kollagen, Antioxidantien) ist die Evidenzlage schwach: Meist werden einzelne Genvarianten (z. B. COL1A1, GSTP1) mit Hautalterung assoziiert, aber die Effekte sind klein und durch Lebensstil (Sonnenschutz, Ernährung) oft überdeckt. Mikrobiom-Tests messen Bakterien-DNA im Stuhl; die Aussagekraft für konkrete Hautempfehlungen ist begrenzt – ein gesunder Darm ist wichtig, aber direkte ‚Haut-Mikrobiom‘-Rückschlüsse sind oft Marketing. Auch bei Gewichts-DNA (z. B. FTO-Gen) gilt: Die Effekte sind moderat, eine strenge Diät bei Kindern ist unsicher. Achten Sie auf seriöse Anbieter, die keine übertriebenen Versprechen machen, und lassen Sie sich von einem Arzt oder Ernährungsfachmann beraten. Die Tests können als Orientierung dienen, ersetzen aber keine evidenzbasierte Hautpflege oder ausgewogene Ernährung.
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