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Häufige Fehler bei Testosteron Genetik

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Häufige Fehler bei Testosteron Genetik

Bei der Testosteron-Genetik werden oft einzelne SNPs (z. B. im SHBG- oder AR-Gen) überinterpretiert. Die Wahrheit: Testosteronspiegel werden durch viele Faktoren beeinflusst – Alter, Ernährung, Schlaf, Stress, Bewegung. Genetische Tests liefern meist nur schwache, mechanistische Hinweise, keine klinisch verwertbare Diagnose. Viele Anbieter vermarkten „Testosteron-Gen-Tests“ ohne robuste Evidenz. Selbst bekannte Varianten wie im CYP17A1-Gen erklären nur einen kleinen Teil der Varianz. Ein Bluttest (Gesamt-/freies Testosteron) ist aussagekräftiger. Caveat: Ohne ärztliche Interpretation kann ein Gentest zu unnötigen Supplementierungen oder Hormoneingriffen führen. Evidenzlage: überwiegend mechanistisch/Marketing.

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