Die empfohlene Proteinzufuhr für Frauen ab 40 liegt bei etwa 1,2–1,6 g pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag, basierend auf Studien zur Erhaltung der Muskelmasse und Knochengesundheit im Alter. Die allgemeine RDA (0,8 g/kg) ist für diese Altersgruppe oft zu niedrig, da der Muskelabbau (Sarkopenie) und der Kalziumverlust zunehmen. Höhere Proteinmengen (bis 2,0 g/kg) können bei aktivem Sport oder in der Menopause sinnvoll sein, aber die Evidenz ist moderat – Langzeit-RCTs fehlen. Caveat: Bei bestehender Nierenerkrankung oder erhöhtem Risiko sollte die Zufuhr ärztlich abgestimmt werden. Die Verteilung über drei bis vier Mahlzeiten (20–40 g pro Mahlzeit) verbessert die Muskelproteinsynthese. MyBody-X-Tests können Nährstoffmängel (z. B. Vitamin D, Eisen) aufdecken, die den Proteinumsatz beeinflussen, aber sie messen kein Protein direkt. Die Evidenz stützt sich auf Leitlinien (ESPEN, DGE) und Metaanalysen, nicht auf einzelne Gentests.
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