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Myths vs Facts: hsCRP und allergy

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Myths vs Facts: hsCRP und allergy

Mythos: Ein erhöhter hsCRP-Wert beweise eine Allergie. Fakt: hsCRP (hochsensitives C-reaktives Protein) ist ein unspezifischer Entzündungsmarker, der bei Infektionen, Autoimmunerkrankungen, Gewebeschäden und sogar nach intensivem Sport ansteigt. Allergien werden dagegen durch eine IgE-vermittelte Immunantwort ausgelöst und diagnostiziert mittels Hautpricktests, spezifischem IgE im Blut oder Provokationstests. Zwar kann hsCRP bei schweren allergischen Reaktionen (z. B. Anaphylaxie) oder bei chronisch-entzündlichen Begleiterkrankungen wie Asthma erhöht sein, doch ein normaler hsCRP schließt eine Allergie nicht aus, und ein erhöhter Wert beweist sie nicht. Viele Direktvermarkter von Bluttests suggerieren fälschlich, hsCRP sei ein Allergiemarker – das ist irreführend. Die klinische Leitlinie (z. B. EAACI) empfiehlt hsCRP nicht zur Allergiediagnostik. Wer dennoch einen Selbsttest durchführt, sollte das Ergebnis immer ärztlich abklären lassen, um Fehlinterpretationen und unnötige Diäten oder Medikamente zu vermeiden. Sicherheitshinweis: hsCRP allein ist nie ausreichend für eine Allergiediagnose; eine unkritische Selbstinterpretation kann zu falschen Therapieentscheidungen führen.

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