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Evidenz-Check: Zink im Kontext von menopause

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Evidenz-Check: Zink im Kontext von menopause

Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt ist – darunter Immunfunktion, antioxidativer Schutz und Hormonregulation. In den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt (Östrogenabfall), was den Zinkstatus beeinflussen kann. Einige Studien deuten darauf hin, dass ein niedriger Zinkspiegel mit verstärkten Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen assoziiert sein könnte. Auch für die Knochengesundheit (Osteoporose-Prävention) wird Zink diskutiert, da es die Osteoblastenaktivität unterstützt. Die Evidenzlage ist jedoch überwiegend beobachtend und nicht eindeutig. Randomisierte kontrollierte Studien zur Zinksupplementation bei menopausalen Symptomen sind rar und zeigen oft gemischte Ergebnisse. Ein Zinkmangel sollte vor einer Supplementierung durch einen Bluttest (z. B. im Rahmen eines Menopause-Checks) bestätigt werden. Hohe Dosen können Übelkeit oder Kupfermangel verursachen. Fazit: Zink ist relevant, aber kein Wundermittel. Die Datenlage erlaubt keine generelle Supplementationsempfehlung für alle Frauen in den Wechseljahren.

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