Bei einem Hormoncheck für Männer im Sportkontext sind vor allem Testosteron (Gesamt und frei), Cortisol, LH, FSH, SHBG und ggf. Östradiol relevant. Wichtig: Einzelne Genvarianten wie rs1001179 (CAT) oder rs10830963 (MTNR1B) haben nur minimale Effekte auf Hormonspiegel oder Stoffwechsel – sie sind nicht diagnostisch und rechtfertigen keine Supplementierung. Die Evidenz für genetische Hormon-Prädiktion ist schwach (human-observational/GWAS). Stattdessen sollte der Fokus auf klinischen Symptomen, Trainingsbelastung, Schlaf und Ernährung liegen. Ein Hormoncheck ist nur bei klaren Beschwerden (Libidoverlust, Müdigkeit, Leistungsabfall) sinnvoll und sollte ärztlich begleitet werden. Hinweis: Marketing für „Sport-Gentests“ mit Hormonbezug ist oft übertrieben. Sicherheitsaspekt: Eigenmächtige Hormoneinnahme (z.B. Testosteron) ist gefährlich und dopingrelevant.
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