Transferrin ist ein Eisentransportprotein und kein direkter Schlafregulator. Fakt: Ein niedriger Transferrin-Sättigungswert kann auf Eisenmangel hinweisen, der mit Schlafstörungen wie dem Restless-Legs-Syndrom (RLS) assoziiert ist. Mythos: Transferrin allein bestimmt nicht die Schlafqualität – viele andere Faktoren (Melatonin, Cortisol, Genetik) sind relevanter. Die Evidenz für einen direkten Zusammenhang zwischen Transferrin und Schlaf ist moderat und basiert auf Beobachtungsstudien. Ein Bluttest auf Ferritin und Transferrinsättigung kann bei Schlafproblemen sinnvoll sein, aber ohne Symptome ist ein Screening nicht empfohlen. Vorsicht vor überinterpretierten DNA-Tests, die Transferrin-Varianten mit Schlaf assoziieren – die Effektstärken sind meist klein. Bei anhaltenden Schlafproblemen sollte ein Arzt konsultiert werden, nicht nur ein Labortest.
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