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Worauf achten bei IgG Unverträglichkeitstest und Abnehmen?

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Worauf achten bei IgG Unverträglichkeitstest und Abnehmen?

IgG-Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind wissenschaftlich nicht validiert. IgG-Antikörper zeigen lediglich eine Exposition gegenüber einem Lebensmittel an, nicht aber eine Unverträglichkeit oder Allergie. Fachgesellschaften raten daher von solchen Tests ab (PMC12844706, PMC12700061). Für Gewichtsverlust versprechen manche Anbieter, dass ein Gentest die ‚genetisch passende‘ Diät (z. B. Low-Carb vs. Low-Fat) ermitteln könne. Die Evidenz ist jedoch unreif: Die POINTS-RCT-Studie (PMID 37813841) und die Academy of Nutrition (PMID 38474735) zeigen keinen Vorteil genotyp-passender Diäten. MyBody-X-Tests sind Lifestyle-Produkte, keine medizinischen Diagnosen – sie dürfen laut GenDG keine Krankheitsdiagnosen stellen. Achten Sie darauf, dass solche Tests nicht als Ersatz für eine ärztliche Abklärung dienen. Ein IgG-Test kann weder eine Unverträglichkeit bestätigen noch eine effektive Gewichtsabnahme garantieren. Stattdessen sind bewährte Methoden wie eine ausgewogene Ernährung, Kalorienbilanz und Bewegung nach wie vor der Goldstandard. Lassen Sie sich bei Verdacht auf Unverträglichkeiten von einem Arzt oder Ernährungsfachmann beraten – ein IgG-Test ist hier nicht hilfreich.

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