Dinkel (Triticum spelta) ist eine alte Weizenart und gehört wie Weichweizen zur Gattung Triticum. Er enthält Gluten, genauer gesagt die Kleberproteine Gliadin und Glutenin, die für die Backfähigkeit verantwortlich sind. Das Glutenprofil des Dinkels unterscheidet sich geringfügig von dem des modernen Weichweizens – es enthält etwas weniger hochmolekulare Glutenine und andere Gliadin-Untereinheiten. Für Menschen mit Zöliakie (glutensensitive Enteropathie) ist Dinkel daher nicht geeignet, da die enthaltenen Glutenpeptide bei Betroffenen eine Immunreaktion auslösen können. Einige Personen mit Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität berichten, dass sie Dinkel besser vertragen als Weizen, was möglicherweise auf die unterschiedliche Glutenstruktur oder einen niedrigeren ATI-Gehalt (Amylase-Trypsin-Inhibitoren) zurückzuführen ist. Die wissenschaftliche Evidenz hierfür ist jedoch begrenzt und nicht ausreichend, um eine allgemeine Empfehlung auszusprechen. Der vorliegende Kontext enthält keine spezifischen Informationen zu Dinkel oder Gluten; die Aussagen stützen sich auf allgemeines ernährungswissenschaftliches Wissen. Daher wird die Evidenz als unklar eingestuft.
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