Die Behauptung, ein DNA-Test könne die optimale Diät (Low-Fat vs. Low-Carb) basierend auf den Genen vorhersagen, ist wissenschaftlich schwach belegt. Die analysierten Genvarianten (z. B. in FTO, MC4R, TCF7L2) haben nur kleine Effekte auf den Stoffwechsel und das Gewichtsmanagement. Bisherige Studien zeigen keine überzeugende Evidenz, dass eine genbasierte Diätempfehlung zu besseren Gewichtsverlust-Ergebnissen führt als eine ausgewogene, nachhaltige Ernährung. Die Effekte sind meist gering und werden durch Lebensstilfaktoren wie Kalorienbilanz, Bewegung und Schlaf überlagert. Der Test kann motivierend wirken, ist aber kein diagnostisches Werkzeug. Die Evidenzlage ist überwiegend marketinggetrieben; randomisierte kontrollierte Studien fehlen weitgehend. Caveat: Keine Garantie für Gewichtsverlust oder bessere Diäterfolge.
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