Ferritin ist ein zentraler Biomarker für die Eisenreserven im Körper. Studien zeigen, dass niedrige Ferritinwerte (<30 µg/L) auf einen Eisenmangel hindeuten können, der im Alltag mit Symptomen wie Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit einhergeht. Hohe Ferritinwerte (>200 µg/L bei Frauen, >300 µg/L bei Männern) können auf eine Eisenüberladung (Hämochromatose), aber auch auf Entzündungen, Lebererkrankungen oder Malignome hinweisen. Allerdings ist Ferritin ein Akute-Phase-Protein, das bei Infektionen, chronischen Entzündungen oder nach körperlicher Belastung ansteigt, ohne dass ein echter Eisenüberschuss vorliegt. Für den Alltag bedeutet dies, dass ein einzelner Ferritinwert nicht isoliert betrachtet werden sollte; die Bestimmung von Transferrinsättigung, Hämoglobin und CRP ist essenziell. Die vorliegenden Kontextinformationen enthalten keine spezifischen Studien zu Ferritin im Alltag. Daher basiert diese Antwort auf allgemeinem medizinischem Wissen und Leitlinien. Evidenz: unklar.
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