Die Genetik der Hautalterung ist komplex und wird durch viele Gene beeinflusst, aber die Aussagekraft direkter DNA-Tests ist begrenzt. Bekannte Faktoren sind Varianten in Genen wie MC1R (Hautpigmentierung, Sonnenempfindlichkeit) und Kollagen-assoziierten Genen (z. B. COL1A1), die die Elastizität und Faltenbildung mitbeeinflussen können. Allerdings dominieren Umweltfaktoren wie UV-Exposition, Rauchen, Ernährung und Schlaf die sichtbare Hautalterung. Die meisten kommerziellen Tests zu Hautglykation oder Kollagenverlust beruhen auf schwacher Evidenz (Marketing). Ein Gentest allein kann keine verlässliche Vorhersage treffen. Sinnvoller ist die Messung von Biomarkern wie fortgeschrittenen Glykationsendprodukten (AGEs) oder Hautelastizität mittels Spezialgeräten. Auch der Vitamin-D-Rezeptor (VDR) spielt eine Rolle, aber Supplementierung sollte nur nach Blutwerten erfolgen. Fazit: Genetik gibt Hinweise, aber Lebensstil und Schutz vor UV sind entscheidend.
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