TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) wird von der Hypophyse ausgeschüttet und reguliert die Schilddrüsenfunktion. Für den Sport ist ein euthyreoter (normaler) TSH-Spiegel wichtig, da Schilddrüsenhormone den Grundumsatz, die Herzfrequenz und die Muskelregeneration beeinflussen. Eine Unterfunktion (erhöhtes TSH) kann zu Müdigkeit, Leistungsabfall und verzögerter Erholung führen; eine Überfunktion (erniedrigtes TSH) zu Zittern, Tachykardie und Muskelabbau. Allerdings ist TSH allein kein direkter Leistungsmarker – die freien Hormone fT3/fT4 sind aussagekräftiger. Bei gesunden Sportlern ohne Schilddrüsenerkrankung ist TSH meist unauffällig. Eine routinemäßige TSH-Messung zur Leistungsoptimierung ist nicht evidenzbasiert. Caveat: Consumer-Tests messen oft nur TSH, was ohne ärztliche Interpretation irreführend sein kann. Bei auffälligen Werten oder Symptomen ist ein Endokrinologe zu konsultieren.
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