Ein STI-Test (Test auf sexuell übertragbare Infektionen) hat keinen validen Bezug zu Blutzuckerwerten. Die angebotenen DNA- oder Mikrobiom-Tests für STI erfassen meist einzelne Erreger oder genetische Risikomarker, die nichts mit Glukosestoffwechsel zu tun haben. Blutzucker wird durch Hormone wie Insulin, Ernährung, Bewegung und genetische Faktoren (z. B. TCF7L2-Varianten) reguliert – nicht durch sexuell übertragbare Keime. Einige Infektionen (z. B. Chlamydien) können langfristig Entzündungen fördern, aber das ist kein direkter Blutzucker-Effekt. Die Behauptung, ein STI-Test gebe Aufschluss über Blutzucker, ist wissenschaftlich nicht haltbar und fällt in den Bereich Marketing. Verlässliche Blutzuckermessung erfolgt via Nüchternplasma, HbA1c oder kontinuierlichem Glukosemonitoring. Konsultieren Sie bei Stoffwechselfragen einen Arzt, kein STI-Screening.
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