Worauf achten bei IgG Unverträglichkeitstest und Haut?
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TIKKI Wissensantwort
IgG-Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden häufig als „Allergietests“ vermarktet, sind aber wissenschaftlich nicht für die Diagnose von Unverträglichkeiten oder Hautproblemen anerkannt. IgG-Antikörper zeigen lediglich eine normale Immunexposition an – sie können auch bei gesunden Menschen gegen viele Lebensmittel nachweisbar sein. Studien (z. B. PMID 30117057) belegen, dass solche Tests keine reproduzierbaren klinischen Ergebnisse liefern und oft zu unnötigen Diäten führen. Bei Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis oder Rosazea kann die Ernährung eine Rolle spielen, aber ein IgG-Test ist kein valider Marker. Sinnvoller sind ärztlich begleitete Eliminationsdiäten oder spezifische IgE-Tests bei Verdacht auf echte Allergien. Auch die Darmflora-Analyse (Mikrobiom) hat für Hauterkrankungen nur begrenzte Evidenz. Achten Sie darauf, dass der Anbieter keine übertriebenen Versprechen macht und die Ergebnisse nicht als alleinige Grundlage für Ernährungsänderungen nutzt. Lassen Sie sich von einem Dermatologen oder Ernährungsmediziner beraten.
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