Die Kosten für einen Gentest variieren stark: Einfache DNA-Tests für Abstammung oder einzelne Gene kosten oft 50–150 €, umfassende nutrigenetische Panels (z.B. von MyBody-X) liegen meist zwischen 200 und 500 €. Hinzu kommen ggf. Bluttest-Kits für Biomarker (z.B. Vitamin D, B12) für 30–100 €. Die Frage „welche Ernährung hilft?“ lässt sich nicht pauschal beantworten. Die vorliegenden Kontexte zeigen, dass einzelne Genvarianten (z.B. VDR FokI, FUT2, NQO1) nur schwache bis moderate Effekte auf Nährstoffbedarf oder Entgiftung haben. Eine personalisierte Ernährung auf Basis solcher Marker ist wissenschaftlich noch nicht ausreichend belegt. Statt teurer Gentests empfehle ich: Blutwerte messen (Vitamin D, B12, Eisen), auf eine ausgewogene mediterrane Ernährung setzen und bei spezifischen Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Evidenz für direkte Ernährungsempfehlungen aus Gentests ist meist mechanistisch oder basiert auf GWAS, nicht auf randomisierten Studien. Vorsicht vor Marketingversprechen: Ein Gentest allein ersetzt keine ärztliche Diagnostik.
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