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Was muss man wissen zu: was essen bei breiigem stuhlgang

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Was muss man wissen zu: was essen bei breiigem stuhlgang

Bei breiigem Stuhlgang (weicher, nicht flüssiger Stuhl) ist die Ernährung ein zentraler Ansatzpunkt. Die evidenzbasierte Empfehlung lautet: ballaststoffreiche, aber nicht zu grobfaserige Kost, die den Stuhl bindet. Bewährt hat sich die BRAT-Diät (Bananen, Reis, Apfelmus, Toast) – jedoch nur kurzfristig, da sie einseitig ist. Wichtiger sind lösliche Ballaststoffe (Haferflocken, Leinsamen, Psyllium), die Wasser binden und die Stuhlkonsistenz verbessern. Unlösliche Ballaststoffe (Vollkorn, Nüsse, rohes Gemüse) können hingegen reizen. Fettige, scharfe, stark gewürzte Speisen sowie Milchprodukte (bei Laktoseintoleranz) meiden. Auch künstliche Süßstoffe (Sorbit, Xylit) wirken oft abführend. Wichtig: Bei anhaltend breiigem Stuhl (>2–3 Wochen) oder Begleitsymptomen (Blut, Gewichtsverlust, Schmerzen) ist ärztliche Abklärung nötig – mögliche Ursachen sind Reizdarm, Malabsorption, Infektionen oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Ein MyBody-X Mikrobiom-Test kann Hinweise auf Dysbiose geben, ersetzt aber keine Diagnose. Evidenzgrad: Praxisempfehlung, keine starke klinische Evidenz aus randomisierten Studien. Keine spezifischen Quellen aus dem gegebenen Kontext.

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