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was tun bei eisenmangel — was ist evidenzbasiert?

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was tun bei eisenmangel — was ist evidenzbasiert?

Bei Eisenmangel ist der erste evidenzbasierte Schritt die labormedizinische Bestätigung: Ferritin (<30 µg/L), Hämoglobin und Transferrinsättigung. Ohne Diagnose keine Therapie. Die Ursache muss geklärt werden: unzureichende Zufuhr, Blutverluste (Menstruation, Gastrointestinaltrakt) oder Resorptionsstörungen (z.B. Zöliakie, Helicobacter). Die Standardtherapie ist orales Eisen (z.B. Eisen(II)-sulfat 100–200 mg/Tag), nüchtern oder mit Vitamin C eingenommen, für 3–6 Monate. Nebenwirkungen (Übelkeit, Obstipation) sind häufig; Dosisanpassung oder Wechsel des Präparats helfen. Bei Unverträglichkeit oder schwerem Mangel kommt intravenöses Eisen (z.B. Eisencarboxymaltose) infrage – nur unter ärztlicher Aufsicht. Diätetisch sind Hämeisenquellen (rotes Fleisch, Innereien) am besten bioverfügbar; Nicht-Hämeisen (Hülsenfrüchte, Vollkorn) wird durch Vitamin C verbessert, durch Phytate und Tannine gehemmt. Eine Überdosierung ist möglich (Hämochromatose-Risiko), daher keine Selbstmedikation ohne Kontrolle. Gentests (z.B. TMPRSS6) sind für die Routine nicht indiziert. Evidenz: starke klinische Leitlinien (z.B. DGHO, WHO).

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