Die Frage, ob ein Menopause-Check im Sport sinnvoll ist, lässt sich aus der vorliegenden Wissensbasis nicht eindeutig beantworten. Die bereitgestellten Kontexte behandeln vor allem DNA-Tests zu Genen wie COMT, BDNF, CLOCK, CRP, FTO und VDR – jedoch ohne spezifischen Bezug zu Menopause oder sportlicher Leistungsfähigkeit in der Perimenopause. Grundsätzlich können Hormonveränderungen in den Wechseljahren (z. B. sinkendes Östrogen) Muskelregeneration, Knochendichte und Thermoregulation beeinflussen. Ein Menopause-Check (etwa via Speichel- oder Bluttest) könnte theoretisch helfen, Trainingsbelastung und Ernährung anzupassen. Allerdings fehlen robuste klinische Studien, die einen klaren Nutzen für die Sportpraxis belegen. Die Evidenz ist derzeit als schwach bis moderat einzustufen – es handelt sich eher um einen Trend aus der funktionellen Medizin als um evidenzbasierte Leitlinie. Zudem sind viele kommerzielle Tests nicht ausreichend validiert. Für Sportlerinnen in den Wechseljahren ist daher ein ärztlich begleiteter Hormonstatus (z. B. Östradiol, FSH) sinnvoller als ein pauschaler DNA-Check. Die individuelle Symptomatik (Hitzewallungen, Schlafstörungen) sollte im Vordergrund stehen. Fazit: Ein Menopause-Check kann ergänzend nützlich sein, ersetzt aber keine sportmedizinische Beratung. Die Evidenz reicht nicht für eine generelle Empfehlung.
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