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Myths vs Facts: Cardio Risk Check und Haut

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Myths vs Facts: Cardio Risk Check und Haut

Die Frage nach Mythen und Fakten zu Cardio-Risiko-Checks und Haut ist komplex. Es gibt verbreitete Behauptungen, dass bestimmte Hautmerkmale (z. B. gelbe Ablagerungen, frühe Falten) direkt auf ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko hinweisen. Tatsächlich können einige Hautzeichen wie Xanthelasmen oder Arcus lipoides corneae mit Fettstoffwechselstörungen assoziiert sein, aber sie sind weder sensitive noch spezifische Diagnosetools. Ein DNA-Test, der angeblich das kardiovaskuläre Risiko über Hautgene bestimmt, ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. Die meisten polygenen Risikoscores (PRS) für Herz-Kreislauf-Erkrankungen basieren auf vielen Genvarianten, nicht auf einzelnen Hautgenen. Zudem fehlen randomisierte kontrollierte Studien, die zeigen, dass eine auf solchen Tests basierende Intervention die kardiovaskuläre Mortalität senkt. Die Evidenz ist überwiegend marketinggetrieben oder mechanistisch. Ein verantwortungsvoller Cardio-Risiko-Check sollte auf etablierten klinischen Parametern wie Blutdruck, Cholesterin, Rauchen, Diabetes und Familienanamnese beruhen – nicht auf Haut- oder DNA-Markern allein. Vorsicht vor übertriebenen Versprechungen von Direct-to-Consumer-Tests.

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