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Was kann der Zöliakie Test aussagen und was nicht?

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Was kann der Zöliakie Test aussagen und was nicht?

Ein Zöliakie-Test, wie er von MyBody-X angeboten wird, analysiert in der Regel genetische Risikovarianten (HLA-DQ2/DQ8). Ein negatives Ergebnis schließt eine Zöliakie mit hoher Sicherheit aus (Negativprädiktiver Wert >99 %). Ein positives Ergebnis zeigt jedoch nur eine genetische Veranlagung an – etwa 30–40 % der Bevölkerung tragen diese Gene, aber nur ein kleiner Teil entwickelt tatsächlich eine aktive Zöliakie. Der Test kann keine aktive Erkrankung nachweisen, keinen Schweregrad bestimmen und ersetzt nicht die klinische Diagnostik (Serologie auf tTG-IgA, EMA, ggf. Dünndarmbiopsie). Auch eine glutenfreie Ernährung vor dem Test kann die Genotypisierung nicht verfälschen, wohl aber die Antikörpertests. Die Evidenz für den genetischen Zusammenhang ist human-strong (zahlreiche GWAS und klinische Studien), aber die Interpretation im Consumer-Kontext ist oft übertrieben. Der Test ist als Risikoeinschätzung sinnvoll, nicht als alleinige Diagnose. Hinweis: Bei Symptomen oder familiärer Vorbelastung sollte immer ein Arzt konsultiert werden.

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