welche nährstoffe fehlen bei haarausfall — welche Ursachen gibt es?
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TIKKI Wissensantwort
Haarausfall hat viele Ursachen – genetische Veranlagung (androgenetische Alopezie), hormonelle Veränderungen, Stress, Autoimmunerkrankungen (Alopecia areata) oder Medikamente. Nährstoffmängel können ebenfalls eine Rolle spielen, sind aber selten die alleinige Ursache. Besonders gut belegt ist ein Mangel an Eisen (Ferritin <30–40 µg/L) und Zink, die für den Haarzyklus essenziell sind. Auch Vitamin D, Vitamin B12, Biotin und Omega-3-Fettsäuren werden diskutiert, jedoch ist die Evidenz für eine Supplementierung bei normalen Blutwerten schwach. Ein DNA-Test kann keine aktuellen Nährstoffspiegel messen – dafür sind Bluttests nötig. Die genetische Analyse zeigt lediglich Veranlagungen, z. B. für Eisenstoffwechsel oder Vitamin-D-Rezeptor-Varianten, aber keine akuten Defizite. Bei diffusem oder chronischem Haarausfall sollte ein Arzt die Ursachen abklären (Schilddrüse, Hormone, Entzündungen) und gezielt Nährstoffe testen lassen. Eine Selbst-Diagnose per Gentest oder pauschale Supplementierung ist nicht empfehlenswert und kann sogar schaden (z. B. Eisenüberladung).
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