Magnesium wird oft mit besserem Schlaf in Verbindung gebracht, da es an der Regulation des GABA-Rezeptors und der Melatoninproduktion beteiligt ist. Einige Studien zeigen, dass eine Magnesiumsupplementation bei Menschen mit niedrigem Magnesiumspiegel die Schlafqualität verbessern kann, insbesondere die Einschlafzeit und die Schlafeffizienz. Allerdings ist die Evidenzlage nicht eindeutig: Viele Studien sind klein, haben methodische Schwächen oder zeigen nur geringe Effekte. Bei Personen mit normalem Magnesiumstatus bringt eine zusätzliche Gabe meist keinen messbaren Vorteil. Ein Bluttest auf Magnesium (z. B. im Serum oder Vollblut) kann helfen, einen Mangel auszuschließen, bevor man zu Supplementen greift. Ein DNA-Test auf Magnesium-bezogene Gene (z. B. TRPM6) ist dagegen nicht klinisch etabliert und liefert keine handlungsrelevanten Ergebnisse. Die beste Strategie ist eine magnesiumreiche Ernährung (Vollkorn, Nüsse, grünes Blattgemüse) und bei Bedarf eine ärztlich begleitete Supplementierung. Caveat: Zu hohe Dosen können Durchfall oder Wechselwirkungen mit Medikamenten verursachen.
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