Worauf achten bei CRP Entzündung und Fruchtbarkeit?
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TIKKI Wissensantwort
CRP (C-reaktives Protein) ist ein unspezifischer Entzündungsmarker. Erhöhte Werte (>3 mg/L) können auf eine chronische, niedriggradige Entzündung hinweisen, die mit Fruchtbarkeitsstörungen assoziiert ist – etwa bei Endometriose, PCOS oder beeinträchtigter Einnistung. Allerdings ist CRP kein direkter Fruchtbarkeitstest; viele Faktoren (Infektionen, Rauchen, Übergewicht, Stress) beeinflussen den Wert. Die Evidenz ist überwiegend beobachtend (human-moderate). Einzelne Genvarianten (z. B. TNF rs1800629) haben nur sehr kleine Effekte und sind nicht klinisch handlungsleitend. Consumer-DNA-Tests überschätzen oft die Bedeutung. Sinnvoller ist ein ganzheitlicher Ansatz: Entzündungshemmende Ernährung (Omega-3, Ballaststoffe, wenig Zucker), Bewegung, Gewichtsnormalisierung und ärztliche Abklärung bei unerfülltem Kinderwunsch. Ein CRP-Test allein reicht nicht – er sollte im Kontext anderer Parameter (z. B. Homocystein, Vitamin D, Ferritin) interpretiert werden.
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