Vitamin D kommt natürlicherweise vor allem in fettreichen Fischen wie Lachs, Makrele und Hering vor, aber auch in Leber, Eigelb und einigen Pilzen (z. B. Shiitake). In Deutschland werden zudem viele Lebensmittel wie Margarine oder Milchprodukte mit Vitamin D angereichert. Die Hauptquelle bleibt jedoch die körpereigene Synthese durch Sonnenlicht (UV-B). Ein Arztbesuch ist sinnvoll, wenn Symptome wie Müdigkeit, Muskelschwäche, Knochenschmerzen oder häufige Infekte auf einen Mangel hindeuten. Auch bei Risikogruppen (ältere Menschen, Personen mit dunkler Haut, chronisch Kranke, Schwangere, Veganer) oder wenn eine Supplementierung geplant ist, sollte vorher der Vitamin-D-Spiegel (25-OH-D) gemessen werden. Eine Selbstmedikation mit hohen Dosen ohne Test ist nicht empfehlenswert, da eine Überdosierung zu Hypercalcämie und Nierenschäden führen kann. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt bei fehlender Sonnenexposition 20 µg (800 IE) täglich, aber individuelle Bedarfe variieren.
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