Die Frage, ob HLA-DQ2 der Haut hilft, ist irreführend. HLA-DQ2 ist ein genetischer Risikofaktor für Zöliakie und Glutensensitivität. Bei Zöliakie kann es zu Hautmanifestationen wie Dermatitis herpetiformis kommen – einer juckenden Bläschenerkrankung. In diesem Sinne ist HLA-DQ2 nicht hilfreich, sondern ein Marker für ein erhöhtes Risiko. Es gibt keine belastbare Evidenz, dass HLA-DQ2-Träger ohne Zöliakie einen Hautvorteil haben. Die Assoziation ist rein mechanistisch über die Immunantwort auf Gluten vermittelt. Consumer-Tests, die HLA-DQ2 analysieren, können den Genotyp bestimmen, aber keine Aussage über Hautgesundheit treffen. Die Effektstärke ist moderat, aber nur im Kontext einer Glutenunverträglichkeit relevant. Ohne klinische Symptome oder Diagnose bleibt der Nutzen für die Haut unklar. Evidenz: human-moderate (für Zöliakie-Hautverbindung), aber nicht für allgemeine Hautpflege. Sicherheitshinweis: Bei Verdacht auf Zöliakie sollte ein Arzt konsultiert werden, bevor eine glutenfreie Diät begonnen wird.
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