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Myths vs Facts: Magnesium und longevity

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Myths vs Facts: Magnesium und longevity

Magnesium wird oft als Wundermittel für Langlebigkeit beworben. Fakt ist: Magnesium ist essenziell für über 300 Enzymreaktionen, darunter DNA-Reparatur, Mitochondrienfunktion und Entzündungsregulation. Ein Mangel – häufig bei älteren Menschen, Diabetikern oder bei Einnahme von Protonenpumpenhemmern – kann oxidativen Stress und beschleunigtes Altern begünstigen. Allerdings: Die Evidenz, dass eine Magnesium-Supplementierung bei bereits gut versorgten Personen die Lebensspanne verlängert, ist schwach. Die meisten Studien sind Beobachtungsstudien oder mechanistisch; randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) mit harten Endpunkten wie Mortalität fehlen. Zudem kann zu viel Magnesium (z. B. >350 mg/Tag aus Supplementen) Durchfall, Nierenbelastung und Wechselwirkungen mit Medikamenten verursachen. Ein Bluttest auf Magnesium (Serum oder Erythrozyten) kann helfen, den Status zu bestimmen, aber der Normalbereich ist eng. Fazit: Magnesiummangel vermeiden ist sinnvoll, aber „mehr ist besser“ ist ein Mythos. Eine ausgewogene Ernährung mit Vollkorn, Nüssen, Hülsenfrüchten und grünem Blattgemüse deckt meist den Bedarf. Die Langlebigkeitswirkung ist indirekt über die Reduktion von Entzündungen und oxidativem Stress.

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