Häufige Fehler bei der Hautpflege im Seniorenalter sind: 1) Vernachlässigung von Sonnenschutz – UV-Schäden kumulieren lebenslang, auch im Alter. 2) Übermäßige Verwendung von Anti-Aging-Wirkstoffen (z. B. Retinol in zu hoher Konzentration) ohne ärztliche Begleitung, was zu Irritationen führen kann. 3) Glaube an ‚Anti-Aging‘-Nahrungsergänzungsmittel ohne Beleg – die Evidenz für Kollagen, Hyaluronsäure oder Antioxidantien oral ist schwach bis gemischt. 4) Zu aggressive Reinigung, die die Hautbarriere schädigt. 5) Ignorieren von Begleiterkrankungen (z. B. Diabetes, Medikamente), die Hautveränderungen verstärken. Die meisten kommerziellen Hauttests (z. B. DNA-basiert) sind nicht klinisch validiert und liefern keine handlungsrelevanten Ergebnisse. Empfehlung: Basispflege mit Feuchtigkeit, konsequenten Lichtschutz und bei spezifischen Problemen (z. B. aktinische Keratosen) dermatologische Abklärung. Evidenzgrad: praxisbasiert, nicht durch starke Studien aus dem gegebenen Kontext gestützt.
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