Worauf achten bei Cardio Risk Check | Herz-Kreislauf Risiko-Test und menopause?
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TIKKI Wissensantwort
Die Wechseljahre (Menopause) erhöhen das kardiovaskuläre Risiko durch Östrogenabfall, der sich negativ auf Lipidprofil, Gefäßelastizität und Blutdruck auswirkt. Ein Herz-Kreislauf-Risiko-Check sollte daher bei menopausalen Frauen besonders folgende Punkte umfassen: 1) Vollständiges Lipidprofil (LDL, HDL, Triglyzeride, non-HDL, ApoB), 2) Blutdruck (idealerweise 24h-Messung), 3) Nüchternblutzucker und HbA1c, 4) hs-CRP als Entzündungsmarker, 5) Familienanamnese für frühe kardiovaskuläre Ereignisse. Genetische Tests (z.B. auf TCF7L2, APOE) können zusätzliche Risikohinweise geben, sind aber kein Ersatz für klinische Marker. Wichtig: Der Menopausenstatus sollte bei der Risikobewertung explizit berücksichtigt werden, da herkömmliche Scores (z.B. SCORE) für Frauen vor der Menopause oft unterschätzen. Die Evidenz für einzelne Gentests ist begrenzt; die klinische Praxis stützt sich auf etablierte Risikofaktoren. Vorsicht vor übertriebenen Versprechungen von DNA-Tests – sie liefern Wahrscheinlichkeiten, keine Diagnosen.
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