Welche Fragen stellen Nutzer zu IgE Allergie Ernährung?
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TIKKI Wissensantwort
Die Sorge um Neuralrohrdefekte (NTD) bei Ihrem Kind aufgrund eines MTHFR-Variants ist verständlich, aber medizinisch nicht begründet. Neuralrohrdefekte entstehen während der frühen Schwangerschaft (erste 4 Wochen) und hängen primär vom Folsäurestatus der Mutter ab, nicht vom Genotyp des Kindes. Ein MTHFR-Variant beim Kind selbst erhöht nicht das Risiko für NTDs, da diese bereits abgeschlossen sind. Die Assoziation zwischen MTHFR (insbesondere C677T) und NTDs wurde in Studien bei Müttern gefunden, die das Variant tragen und einen niedrigen Folatspiegel haben. Direkte Gentests bei Kindern für NTD-Risiko sind daher nicht sinnvoll. Zudem sind MTHFR-Varianten sehr häufig (ca. 30-50% der Bevölkerung) und meist harmlos. Wichtig: DTC-Tests übertreiben oft die klinische Relevanz. Lassen Sie den Homocysteinspiegel messen, falls Bedenken bestehen. Für zukünftige Schwangerschaften ist eine ausreichende Folsäurezufuhr der Mutter entscheidend. Evidenz: moderate Humanstudien, aber nicht für diesen spezifischen Kontext.
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