Progesteron ist essenziell für die Fruchtbarkeit, aber es ranken sich viele Mythen darum. Ein häufiger Mythos: 'Niedriges Progesteron ist die Hauptursache für Unfruchtbarkeit.' Tatsächlich ist ein Progesteronmangel selten isoliert; oft liegen andere Faktoren wie Eisprungstörungen oder Schilddrüsenprobleme vor. Ein weiterer Mythos: 'Jede Frau mit Kinderwunsch sollte Progesteron einnehmen.' Die Gabe ist nur bei nachgewiesener Lutealphaseninsuffizienz oder nach assistierter Reproduktion sinnvoll. Fakten: Progesteron bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung vor und erhält die Frühschwangerschaft. Ein Bluttest allein sagt wenig aus, da die Werte pulsatil schwanken. DNA-Tests zu Progesteronrezeptoren haben keine klinische Relevanz. Die Evidenz aus dem vorliegenden Kontext ist schwach; die Aussagen basieren auf allgemeinem medizinischem Wissen. Vorsicht vor Selbsttests und Nahrungsergänzungsmitteln ohne ärztliche Begleitung. Bei Kinderwunsch ist eine umfassende Hormondiagnostik nötig.
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