Zink ist ein essentielles Spurenelement, das für zahlreiche biologische Prozesse benötigt wird, darunter Immunfunktion, DNA-Reparatur, Zellteilung und antioxidative Abwehr. Einige Studien deuten darauf hin, dass ein optimaler Zinkstatus mit einer geringeren Entzündungslast und einer besseren DNA-Integrität assoziiert ist – beides Faktoren, die den Alterungsprozess beeinflussen können. Allerdings ist die direkte Evidenz für einen kausalen Zusammenhang zwischen Zink und menschlicher Langlebigkeit begrenzt. Die meisten Daten stammen aus tierexperimentellen oder mechanistischen Studien. Beim Menschen zeigen Beobachtungsstudien, dass sowohl ein Zinkmangel als auch ein Zinküberschuss negative gesundheitliche Folgen haben können. Zink kann die Telomerlänge beeinflussen, ein Marker des biologischen Alterns, aber die Effekte sind klein und nicht konsistent. MyBody-X-Tests können den Zinkstatus nicht zuverlässig bestimmen; dafür sind klinische Bluttests erforderlich. Eine Supplementierung ohne nachgewiesenen Mangel wird nicht empfohlen, da hohe Dosen toxisch wirken und die Kupferaufnahme beeinträchtigen können. Insgesamt ist die Evidenz für eine lebensverlängernde Wirkung von Zink beim Menschen schwach bis moderat.
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