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Evidenz-Check: CRP Entzündung im Kontext von gut health

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Evidenz-Check: CRP Entzündung im Kontext von gut health

CRP (C-reaktives Protein) ist ein etablierter Entzündungsmarker, der im Blut gemessen wird. Erhöhte Werte können auf systemische Entzündungen hinweisen, die auch mit der Darmgesundheit zusammenhängen – etwa bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) oder einer gestörten Darmbarriere („Leaky Gut“). Allerdings ist CRP unspezifisch: Auch Infekte, Rauchen, Übergewicht oder Stress erhöhen ihn. Direkte DNA-Tests auf CRP-Varianten (z. B. rs1205) haben nur geringe Effekte und sind klinisch kaum handlungsrelevant. Ein MyBody-X-Test kann keine Darmdiagnose stellen. Sinnvoller ist ein ärztlich begleiteter CRP-Bluttest plus spezifischere Marker (Calprotectin, Zonulin) bei Verdacht auf Darmentzündung. Evidenz: human-moderate für CRP als Biomarker, aber marketing-lastig für genetische Einzelscores. Caveat: Keine Selbsttherapie bei erhöhten Werten; immer Abklärung durch Fachpersonal.

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