Ferritin ist ein Speicherprotein für Eisen und gilt als wichtiger Biomarker für die Eisenversorgung des Körpers. Ein ausgeglichener Eisenstatus spielt eine nachgewiesene Rolle für die Fruchtbarkeit: Bei Frauen kann Eisenmangel zu Anovulation, gestörter Follikelreifung und erhöhtem Risiko für Infertilität führen. Auch bei Männern wird ein Zusammenhang zwischen Eisenmangel und reduzierter Spermienqualität (Motilität, Morphologie) diskutiert. Die Evidenz basiert überwiegend auf Beobachtungsstudien und mechanistischen Daten; randomisierte kontrollierte Studien zur gezielten Eisensupplementation bei Fertilitätsproblemen sind rar. Ein zu hoher Ferritinspiegel (Eisenüberladung) kann ebenfalls schädlich sein, etwa bei Hämochromatose. MyBody-X bietet Ferritinmessungen im Blut an, jedoch ohne spezifische Fertilitätsinterpretation. Die Ergebnisse sollten immer im klinischen Kontext bewertet werden – ein einzelner Ferritinwert reicht nicht für eine Fertilitätsdiagnose. Vorsicht vor Selbstmedikation mit Eisenpräparaten ohne ärztliche Abklärung.
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