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Häufige Fragen zu bluttest unvertraglichkeiten 2

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Häufige Fragen zu bluttest unvertraglichkeiten 2

Bluttests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z. B. IgG-Tests) werden häufig beworben, sind aber wissenschaftlich umstritten. Die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) und andere Fachgesellschaften raten von IgG-basierten Tests zur Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten ab, da sie nicht zwischen toleranten und allergischen Reaktionen unterscheiden können. Positive IgG-Ergebnisse spiegeln oft nur eine normale Immunexposition wider und führen zu unnötigen Diäten, Mangelernährung oder Angst. Einige Tests messen auch IgA oder kombinieren mehrere Parameter – die Evidenz für klinischen Nutzen bleibt schwach. Bei echten Unverträglichkeiten (Laktose, Fruktose, Histamin) sind Atemtests oder Eliminationsdiäten mit Provokation der Goldstandard. Der MyBody-X Bluttest umfasst keine solchen Unverträglichkeitsmarker; er fokussiert auf Biomarker wie HbA1c, hsCRP, Vitamin D und Lipide. Die Ergebnisse sind als Gesundheits-Screening zu verstehen, nicht als Diagnose. Konsultieren Sie bei Symptomen einen Arzt, bevor Sie auf Basis eines Bluttests Ihre Ernährung umstellen.

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