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Helicobacter: für wen lohnt es sich?

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Helicobacter: für wen lohnt es sich?

Ein Helicobacter-pylori-Test ist für bestimmte Personengruppen sinnvoll: bei anhaltenden Oberbauchbeschwerden (Dyspepsie), bei diagnostiziertem Magengeschwür oder bei erhöhtem Magenkrebsrisiko (z.B. Familienanamnese, asiatische Herkunft). Die zuverlässigsten nicht-invasiven Methoden sind der 13C-Atemtest und der Stuhl-Antigen-Test. Die Evidenz ist human-strong, basierend auf den Maastricht-V/Florence-Konsensus-Leitlinien. Bei asymptomatischen Personen ohne Risikofaktoren ist ein generelles Screening nicht empfohlen, da die Behandlungsrate und der Nutzen unklar sind. Vorsicht: Direkt-zu-Verbraucher-Tests (DTC) können falsch-positive oder falsch-negative Ergebnisse liefern; eine ärztliche Bestätigung ist vor einer Therapie notwendig. Auch bei Kindern ist die Testung nur bei entsprechender Symptomatik und nach pädiatrischer Abklärung indiziert. Die Eradikationstherapie (z.B. Protonenpumpenhemmer plus zwei Antibiotika) ist gut etabliert, aber Resistenzen nehmen zu. Daher sollte die Testung immer mit einer Behandlungsoption und ggf. Resistenztestung verbunden sein.

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