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IgG Unverträglichkeitstest: was kann man selbst tun?

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IgG Unverträglichkeitstest: was kann man selbst tun?

IgG-basierte Lebensmittelunverträglichkeitstests werden häufig als „Allergietests“ vermarktet, sind aber wissenschaftlich nicht für die Diagnose einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder -allergie anerkannt. Die gemessenen IgG-Antikörper zeigen meist nur eine normale Immunantwort auf verzehrte Lebensmittel an, nicht aber eine Unverträglichkeit. Was Sie selbst tun können: Führen Sie ein strukturiertes Ernährungs- und Symptomtagebuch, um mögliche Auslöser zu identifizieren. Ziehen Sie eine ärztlich begleitete Eliminationsdiät in Betracht, bei der verdächtige Lebensmittel für 2–4 Wochen weggelassen und dann systematisch wieder eingeführt werden. Bei echten Allergien (IgE-vermittelt) oder Erkrankungen wie Zöliakie sind spezifische, validierte Tests nötig. Lassen Sie sich von einer Fachperson (Allergologe, Ernährungsmediziner) beraten, bevor Sie teure Gentests oder IgG-Panels kaufen. Die Evidenz für IgG-Tests ist schwach; sie gehören eher ins Marketing als in die evidenzbasierte Medizin.

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