HbA1c ist ein etablierter Marker für die durchschnittliche Blutzuckerkontrolle der letzten 2-3 Monate. Für die Langlebigkeit ist ein moderater HbA1c-Wert (ca. 5,0-5,6% bei Nicht-Diabetikern) mit dem geringsten Mortalitätsrisiko assoziiert – eine U- oder J-förmige Kurve. Zu niedrige Werte können auf Hypoglykämie oder Bluterkrankungen hindeuten, zu hohe auf Diabetes und kardiovaskuläre Risiken. Allerdings ist HbA1c kein direkter Langlebigkeitsmarker; er ist ein Surrogat für glykämische Belastung. Die Evidenz stammt aus großen epidemiologischen Studien. Einschränkungen: HbA1c wird durch Erythrozytenlebensdauer, Hämoglobinvarianten und ethnische Faktoren beeinflusst. Für eine individuelle Langlebigkeitsstrategie sollten auch andere Biomarker (z.B. Nüchterninsulin, Lipide) und Lebensstilfaktoren berücksichtigt werden. Keine Selbstinterpretation ohne ärztliche Begleitung.
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