Die bereitgestellten Informationen enthalten keine spezifischen Studien zu Helicobacter-Tests. Allgemein ist der Nachweis von Helicobacter pylori gut untersucht: Goldstandard sind Atemtest (13C-Harnstoff), Stuhl-Antigen-Test und Gastroskopie mit Biopsie. Heim-Bluttest-Kits (z. B. von MyBody-X) messen meist Antikörper (IgG), können aber nicht zwischen aktiver und abgelaufener Infektion unterscheiden. Studien zeigen eine moderate Sensitivität/Spezifität für Serologie (ca. 80–90 %), jedoch mit hoher Rate falsch-positiver Ergebnisse in Niedrigprävalenz-Populationen. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie empfiehlt daher den Atem- oder Stuhltest als primäre nicht-invasive Methode. Ein positiver Antikörpertest sollte immer durch einen dieser Tests bestätigt werden, bevor eine Therapie erwogen wird. Ohne Bestätigung besteht Risiko unnötiger Antibiotika-Gaben. Die Evidenz für Heim-Serologie ist daher als moderat einzustufen – sie kann ein Screening sein, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung.
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