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wie testet man eine glutenunverträglichkeit — welche Ernährung hilft?

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wie testet man eine glutenunverträglichkeit — welche Ernährung hilft?

Die Diagnose einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) erfolgt medizinisch: Zuerst wird im Blut auf spezifische Antikörper (tTG-IgA, Gesamt-IgA) getestet, bei positivem Befund folgt eine Dünndarmbiopsie. Ein Gentest auf HLA-DQ2/DQ8 kann Zöliakie zwar ausschließen, aber nicht bestätigen. Für die nicht-zöliakische Glutensensitivität (NCGS) gibt es keinen Biomarker; hier hilft eine streng überwachte glutenfreie Diät über 6 Wochen mit anschließender Wiedereinführung (Provokation). Selbsttests aus der Apotheke oder DNA-Heimtests sind nicht ausreichend validiert und können zu Fehldiagnosen führen. Die einzig wirksame Ernährung bei bestätigter Zöliakie ist eine lebenslange, strikt glutenfreie Diät (Weizen, Roggen, Gerste meiden). Bei NCGS kann eine reduzierte Glutenzufuhr oder eine Low-FODMAP-Ernährung helfen, jedoch ist die Evidenzlage moderat. Wichtig: Vor einer Diätumstellung sollte immer ein Arzt konsultiert werden, da sonst Testergebnisse verfälscht werden.

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