Mythos: ADH1B-Genvarianten verursachen direkt Hautprobleme wie Akne oder Ekzeme. Fakt: ADH1B kodiert für die Alkoholdehydrogenase, die Ethanol abbaut. Bestimmte Varianten (z. B. rs1229984) führen zu einer langsameren Verstoffwechselung von Alkohol, was bei Konsum zu Gesichtsrötung (Flushing), Übelkeit und erhöhtem Acetaldehyd-Spiegel führt. Acetaldehyd kann Hautreaktionen wie Rötung oder Juckreiz auslösen, aber ADH1B ist kein direkter Auslöser für chronische Hauterkrankungen. Ein MyBody-X Gentest kann diese Varianten nachweisen, aber er ist kein diagnostisches Werkzeug. Die Ergebnisse sind informativ und nicht medizinisch verwertbar. Wer unter Hautproblemen leidet, sollte einen Dermatologen aufsuchen. Der Einfluss von ADH1B auf die Haut ist indirekt und kontextabhängig (Alkoholkonsum). Ohne klinische Bestätigung bleiben die Aussagen spekulativ. Evidenz: mechanistisch, aber nicht ausreichend für Hautdiagnosen.
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