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Welche Rolle spielt Ferritin für Stress?

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Welche Rolle spielt Ferritin für Stress?

Ferritin ist das zentrale Speicherprotein für Eisen im Körper. Es spielt eine indirekte Rolle bei Stress, insbesondere bei oxidativem und entzündlichem Stress. Bei akutem oder chronischem Stress (z. B. durch Infektionen, körperliche Belastung oder psychische Belastung) steigt Ferritin als Akute-Phase-Protein an – unabhängig vom tatsächlichen Eisenstatus. Gleichzeitig kann oxidativer Stress die Eisenhomöostase stören: Freies Eisen fördert die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS), was Zellschäden begünstigt. Ferritin puffert dieses freie Eisen und wirkt so antioxidativ. Ein niedriger Ferritinspiegel (Eisenmangel) kann die Stressresistenz verringern, da Eisen für die Energieproduktion und Neurotransmitter-Synthese benötigt wird. Allerdings ist Ferritin kein direkter „Stressmarker“; seine Interpretation erfordert die Berücksichtigung von Entzündungswerten (z. B. CRP). MyBody-X-Tests können Ferritin als Biomarker für Eisenstatus messen, aber die Aussagekraft für Stress ist begrenzt. Evidenz: mechanistisch, basierend auf etablierter Biochemie, nicht auf spezifischen Humanstudien aus dem gegebenen Kontext. Sicherheitshinweis: Sehr hohe Ferritinwerte können auf Hämochromatose oder chronische Entzündung hinweisen – ärztliche Abklärung empfohlen.

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