Die Vorbereitung auf eine glutenbezogene Ernährung hängt stark vom Testtyp ab. Bei einem IgG-Bluttest (wie dem NutriCheck I) empfehlen manche Labore, glutenhaltige Lebensmittel vor der Blutentnahme weiterhin zu essen, um mögliche Reaktionen zu messen. Andere raten zu einer mehrwöchigen glutenfreien Phase vor dem Test, um eine ‚Baseline‘ zu schaffen – die Evidenz für diese Strategie ist jedoch schwach. DNA-basierte Tests (z. B. auf Zöliakie-Risikogene) benötigen keine spezielle Vorbereitung, da sie genetische Veranlagungen unabhängig von der aktuellen Ernährung analysieren. Wichtig: IgG-Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind wissenschaftlich umstritten; sie zeigen oft falsch-positive Ergebnisse und ersetzen keine ärztliche Diagnostik. Bei Verdacht auf Zöliakie oder Glutensensitivität sollte immer ein Arzt konsultiert werden – eine Eigen-Diagnose mit Heimtests kann gefährlich sein. Die bereitgestellten Informationen enthalten keine spezifischen Anleitungen zur Gluten-Vorbereitung; die Evidenzlage ist daher als ‚gemischt‘ einzustufen.
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