Mythen vs. Fakten: hsCRP und Menopause. Mythos: Ein erhöhter hsCRP-Wert in den Wechseljahren beweist eine Entzündung oder ein hohes Herz-Kreislauf-Risiko. Fakt: hsCRP ist ein unspezifischer Entzündungsmarker. In der Menopause steigt er aufgrund hormoneller Veränderungen (Östrogenabfall) oft leicht an (1–3 mg/L), was als „low-grade inflammation“ gilt. Dies ist jedoch nicht gleichbedeutend mit einer akuten Erkrankung. Ein Wert >10 mg/L deutet eher auf eine Infektion hin. Die Aussagekraft von Heimtests ist begrenzt; sie sind nicht klinisch validiert. Ein einzelner erhöhter Wert erlaubt keine Diagnose. Statt sich auf DNA- oder Heimtests zu verlassen, sollte man bei anhaltend erhöhten Werten ärztlich abklären lassen, ob andere Risikofaktoren (Blutfette, Blutdruck, Lebensstil) vorliegen. Evidenz: klinische Praxis und Beobachtungsstudien, aber keine randomisierten Studien für Heimtests. Caveat: Marketing von Testfirmen übertreibt oft die Bedeutung. Sicherheitshinweis: Keine Selbstmedikation oder Panik; Arztbesuch empfohlen.
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