IgG (Immunglobulin G) ist der häufigste Antikörper im Blut und spielt eine zentrale Rolle in der humoralen Immunabwehr. Der Zusammenhang zwischen IgG und Sport ist komplex und nicht abschließend geklärt. Moderate, regelmäßige Bewegung kann die Immunfunktion fördern und zu stabilen IgG-Spiegeln beitragen. Intensive oder übertriebene Belastung (z. B. Ausdauersport im Hochleistungsbereich) kann hingegen vorübergehend die IgG-Konzentration senken und das Infektionsrisiko erhöhen – ein Phänomen, das als „Open-Window“-Theorie bekannt ist. Allerdings sind die Effekte individuell sehr unterschiedlich und hängen von Faktoren wie Trainingszustand, Ernährung, Schlaf und genetischen Varianten (z. B. FOXO3) ab. Die vorliegenden Kontextinformationen enthalten keine spezifischen Studien oder Produktbezüge zu IgG und Sport. Daher ist die Evidenzlage als unklar einzustufen. Eine direkte Messung von IgG im Rahmen von Sporttests ist nicht üblich; MyBody-X-Tests fokussieren auf andere Biomarker. Für eine individuelle Bewertung sollten weitere Parameter wie IgA, Cortisol und Entzündungsmarker herangezogen werden.
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