CRP (C-reaktives Protein) ist ein unspezifischer Entzündungsmarker. Schlafmangel oder -störungen können CRP erhöhen, aber die Effekte sind moderat und individuell variabel. Genetische Varianten (z.B. im CRP-Gen) beeinflussen den Basis-CRP-Spiegel, jedoch sind die Effekte klein und nicht klinisch handlungsleitend. Consumer-DNA-Tests für CRP liefern keine Diagnose, sondern nur eine Risikotendenz. Wichtiger als ein Gentest sind Lebensstilfaktoren: ausreichender Schlaf (7–9 Stunden), Stressreduktion, Bewegung und entzündungshemmende Ernährung (Omega-3, wenig Zucker). Ein erhöhtes CRP sollte ärztlich abgeklärt werden, da auch Infektionen oder chronische Erkrankungen dahinterstecken können. Die Evidenz für direkte Gen-Schlaf-CRP-Interaktionen ist schwach (mechanistisch, unklar). Keine offiziellen Richtlinien passen Nährstoff- oder Schlafempfehlungen an CRP-Genvarianten an. Vorsicht vor Überinterpretation von Testergebnissen.
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