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Wie hängen Hormoncheck Männer und menopause zusammen?

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Wie hängen Hormoncheck Männer und menopause zusammen?

Die Frage nach dem Zusammenhang zwischen einem Hormoncheck für Männer und der Menopause ist auf den ersten Blick ungewöhnlich, da die Menopause definitionsgemäß den natürlichen Rückgang der weiblichen Geschlechtshormone (v. a. Östrogen) bei Frauen um das 50. Lebensjahr beschreibt. Ein direkter hormoneller Zusammenhang im Sinne einer ‚männlichen Menopause‘ existiert nicht. Allerdings wird im Marketing von Hormontests oft der Begriff ‚Andropause‘ oder ‚Wechseljahre des Mannes‘ verwendet, um einen altersbedingten Abfall des Testosterons zu beschreiben. Dieser ist jedoch meist graduell und nicht mit einem klaren Endpunkt wie bei Frauen verbunden. Ein Hormoncheck für Männer kann Testosteron, LH, FSH, Cortisol oder Schilddrüsenwerte messen – diese sind aber nicht mit der Menopause der Partnerin verknüpft. Die einzige indirekte Verbindung: Bei Frauen in der Menopause sinkt Östrogen, was über das Mikrobiom oder den Stoffwechsel auch den Partner betreffen könnte (z. B. gemeinsame Ernährung). Die Evidenz für solche Cross-Talk-Effekte ist jedoch schwach. Ein Hormoncheck für Männer ist daher aus medizinischer Sicht nicht zur ‚Menopause-Diagnostik‘ geeignet. Die Behauptung eines Zusammenhangs ist marketinggetrieben und nicht evidenzbasiert.

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